Ein Norddeutscher im Exil
Beiträge getaggt mit Gott
Eva Herman, die Loveparade und Sodom und Gomorrha
11. Aug
Ich habe mich hier im Blog ja schon öfter als gläubiger Christ geoutet. Ich glaube an die Bibel als Gottes Wort und habe klare christliche (heute würde man sagen “konservative”) Wertevorstellungen. Und von diesem Standpunkt aus war ich auch interessiert daran, was Eva Herman denn als Kommentar auf der Webseite ihres Verlags über die Loveparade zu sagen hatte.
Unter dem Titel “Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg” beschrieb sie vor Allem, dass der Begriff “Liebe”, den die Loveparade sich ja als Motto gewählt hatte, für diese Party völlig deplaziert sei. Vielmehr sei die Loveparade ein einziger Exzess gewesen, mit jeder Menge Drogen, Alkohol und Sex. In etwa so hat sie es ausgedrückt, und ihren Unmut darüber geäußert. Bei ihren Beschreibungen musste ich unter Anderem an die Szenen denken, die beim Tanz um das goldene Kalb (vgl. 2. Mose 32) – in der Verfilmung mit Charlton Heston als Mose in der Hauptrolle wurde ein ähnlich ausschweifendes Fest beschrieben wie die Loveparade. Mose war damals sehr aufgebracht, und nur durch seine Fürbitte konnte Schlimmes vom Volk Israel abgewendet werden.
In einem der letzten Sätze erwähnt Herman, dass möglicherweise “ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen (haben), um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen” – womit sie wahrscheinlich die Massenpanik bei der Loveparade 2010 als göttliche Strafe bezeichnen wollte. Dieses Zitat, dass massenhaft durch alle möglichen Medien ging, hat mich überhaupt erst auf den oben verlinkten Text von Herman aufmerksam werden lassen. Ich störe mich etwas an Hermans Auffassung vom Wesen Gottes: sie vertritt eher einen Gott mittelalterlicher Vorstellung – einen strafenden, rachsüchtigen, wenig Gnade zeigenden Gott, der jederzeit nur auf die Gelegenheit wartet, sein Volk für seine Übertretungen zu strafen. Liebe Frau Herman, das ist nicht der Gott, den ich kenne.
Zugegeben, im Alten Testament, also zum Beispiel beim goldenen Kalb oder bei Sodom und Gomorrha, hat Gott auch gestraft. Die bekannteste Strafe ist wohl das “absaufen lassen” der kompletten Menschheit exklusive Noah und seiner Familie. Aber seit etwa 2.000 Jahren handelt Gott anders. Er bestraft nicht mehr. Warum auch – schließlich hat er in Person seines Sohnes Jesus Christus die Schuld der gesamten Menschheit, von Anbeginn der Zeit bis zum jüngsten Gericht, auf sich genommen. Gott benutzt nicht mehr die Peitsche – vielmehr ist er uns entgegen gekommen. Jesus hat – wenn man so will – durch seinen Tod am Kreuz zu jedem einzelnen gesagt: “Komm, ich stehe für dich gerade, dann ist alles vergeben und vergessen.” DAS ist die wahre Botschaft des Christentums.
Ohne Zweifel mag Gott solche – im wahrsten Sinne des Wortes – rauschenden Feste wie die Loveparade nicht unbedingt. Deshalb würde er aber nicht einen einzigen Menschen dort mehr töten oder strafen. Die Zeiten sind vorbei – wir sind im Moment in der sogenannten “Gnadenzeit”. Und Gott bietet jedem Einzelnen seine Hand, seine Freundschaft an. Es liegt an uns, ob wir diese Freundschaft annehmen.
Ein ehrliches Gebet
01. Jul
Beim Wegbegleiter habe ich vor einiger Zeit ein Video entdeckt, das ich so nie erwartet hätte. Es ist ein Song des Rappers Sido mit einem Inhalt, der mich nachdenklich stimmt.
Ich hätte so etwas vom Rapper Sido nie erwartet. Er gibt hier im Grunde seine Erfahrungen mit Gott wieder (in frommen Kreisen sagt man gerne Zeugnis geben dazu). Und die Erfahrungen, die er wiedergibt, treffen mein Herz.
Ich habe diesen Eintrag “Ein ehrliches Gebet” genannt, weil es genau das ist: ein Gebet. Auch wenn Sido im Text etwas anderes behauptet. Für mich ist ein Gebet ein Gespräch mit Gott. Und dieser Gott hört immer zu.
Ich finde es krass, dass Sido in diesem Text genau erkannt hat, wie Gott tickt: bist du agressiv, ja, fängst du sogar an, dich mit Gott zu streiten, sagt er “Macht nichts” und ist immer noch für dich da. Ich habe das selbst schon erlebt. Ich habe Gott schon oft Dinge an den Kopf geworfen, die viele Menschen schwer verletzt hätten. Ich habe ihm vorgeworfen, mich alleine zu lassen und sich nicht um mich zu kümmern. Ich habe ihm sogar an den Kopf geknallt, dass er mich nicht liebt. Für eine Beziehung eigentlich das Todesurteil.
Aber bei Gott ist das nicht so. Er nimmt uns in den Arm, wenn wir ihn beleidigen. Er hört uns an, wenn wir ihm Vorwürfe machen. Er bleibt ruhig, wenn wir uns mit ihm streiten. Und hinterher, wenn wir uns Vorwürfe machen, dass wir diese Dinge getan haben, sagt er: “Macht nichts”. Vergeben und vergessen. Wenn wir, so wie Sido in diesem Lied, mit ehrlichem Herz wieder auf Gott zugehen.
Gleichzeitig macht ausgerechnet Sido es den Christen vor, wie ein richtiges Gebet aussieht. Er betet zwar auch für sich, aber nicht nur. Er sagt Danke für das, was Gott bisher in seinem Leben bewegt hat. Und er bittet Gott darum, anderen seinen Segen zu geben. Anderen so zu helfen, wie er ihm selbst geholfen hat. Vielleicht macht er das, weil er ganz gut erkennen kann, was in diesen Menschen vorgeht, wenn er sagt: “Ich kann sie laut hören. Sie wollen sich mit Dir streiten.” Er bittet Gott, auch ihnen zu helfen. Damit zeigt er das, was viele als die wichtigste Tugend eines Christen ansehen: er zeigt Nächstenliebe.
Sido ist für viele Jugendliche eine Art Idol, soviel ist sicher. Und vielleicht hatte dieser Song ja in Glaubenshinsicht Folgen…
Pro Reli oder Pro Ethik?
25. Apr
Morgen ist es soweit: alle Berliner sind aufgerufen, über ein Volksbegehren abzustimmen, dass vorsieht, Religion wieder zum Wahlpflichtfach zu machen. Bisher sieht es so aus, dass in Berlin das Fach Ethik als Pflichtfach unterrichtet wird und Religionsunterricht lediglich freiwillig dazugenommen werden kann.
Komisch…
09. Feb
Folgenden Text habe ich neulich per E-Mail bekommen und entschieden, ihn hier zu veröffentlichen. Die im Text erwähnte Geschichte soll übrigens wirklich passiert sein.
Komisch, dass 100 Euro so viel scheinen wenn man sie in der Kirche/Gemeinde gibt, aber so wenig, wenn man shoppen geht.
Komisch, wie lange es dauert Gott eine ganze Stunde lang zu dienen, aber wie schnell 90 Minuten Fußball umgehen.
Komisch, wie lange ein paar Stunden in der Kirche/Gemeinde sind, aber wie kurz das ist, wenn man einen Film guckt.
Komisch, dass wir oft nicht wissen worüber wir beten sollen, aber dass wir unserem Freund oder unsere Freundin immer etwas zu erzählen haben.
Komisch, dass es so spannend ist wenn das Fußballmatch in die Verlängerung geht und wie wir seufzend auf unsere Uhr gucken wenn der Gottesdienst etwas länger dauert als sonst.
Komisch, wie schwierig es ist ein Kapitel aus dem Wort Gottes zu lesen, aber wie einfach es ist 100 Seiten aus einem Bestseller zu verschlingen.
Komisch, dass Menschen in einem Konzert liebend gerne in der vorderen Reihe sitzen möchten und sich in der Kirche/Gemeinde in die letzte Reihe quetschen.
Komisch, dass wir für eine kirchliche/gemeindliche Angelegenheit 2 bis 3 Wochen brauchen um sie in unserem stressigen Alltag einzubringen, aber andere Angelegenheiten sich im letzten Moment noch im Terminplaner einbringen lassen.
Komisch, wie schwierig es ist anderen Leuten die gute Nachricht weiterzuerzählen, aber wie einfach es ist die letzten Gerüchte weiterzugeben.
Komisch, dass Witze im Internet sich sehr schnell verbreiten, aber wenn jemand anfängt Nachrichten über Gott zu verschicken, worin Gott verherrlicht wird, denken Menschen erst 2 mal nach, ob sie das auch weiterverschicken.
Komisch… Oder nicht? Lachst du…oder denkst du nach?
Verbreite die gute Nachricht und gebe Gott die Ehre, denn Er ist gut!
Komisch, wie viele Menschen aus deiner Adressliste diese Mail nicht bekommen weil du dir sicher bist, dass sie damit nichts anfangen können?
Komisch?
Traurig?
Stell dir vor, dir passiert folgendes:
An einem Morgen während eines Gottesdienstes sind 2000 Menschen zusammengekommen. Sie werden überrascht durch zwei Männer, die von Kopf bis Fuß in schwarz gekleidet sind und Maschinengewehre bei sich tragen. Einer der Beiden ruft: Alle in diesem Raum, die bereit sind, für Gott eine Kugel im Körper abzubekommen, bleiben stehen wo sie sind! Gleich darauf fliehen die Meisten der 2000 Menschen aus dem Saal. Von den 2000 Menschen bleiben ungefähr 20 Menschen stehen. Der Mann, der den Befehl gesprochen hat, zieht seine schwarze Kleidung aus, guckt den Prediger an und sagt zu ihm: Okay, Pastor, ich habe alle Heuchler enttarnt! Jetzt können sie mit der Predigt anfangen! Ich wünsche Ihnen weiterhin einen schönen Tag! Die beiden Männer drehen sich um und gehen weg.
Seltsam, wie einfach Menschen Gott verleugnen, und sich fragen warum die Welt….??
Seltsam, dass wir glauben was in der Zeitung steht, aber daran zweifeln was in der Bibel steht.
Seltsam, dass jeder in den Himmel kommen will und dennoch annimmt, dass man nicht glauben, nicht denken, nicht tun und nicht sagen muss, was in der Bibel steht. Ist das manchmal zu beängstigend??
Seltsam, wie jemand sagen kann: Ich glaube an Gott! aber dann trotzdem dem Teufel folgt (der übrigens auch an Gott glaubt).
Seltsam, wie die Witze sich per Mail sehr schnell verbreiten, aber wenn man anfängt über Gott, kratzt man sich eben am Kopf bevor man es weitersendet.
Seltsam, wie obszöne, grobe, gewalttätige und okkulte (etc.) Mails frei übers Netz verbreitet werden können, aber öffentliche Diskussionen über Gott in den Schulen und auf der Arbeit unterdrückt werden.
Seltsam, nicht wahr??
Komisch, dass du dir mehr Gedanken machst darüber, wie die Menschen über dich denken als wie Gott über dich denkt.
Natürlich kannst du diese Mail einfach so wegklicken, als ob sie dich nicht angesprochen hat. Komisch… Oder nicht??
Mein Weg zu Jesus
17. Dez
In meiner Familie wurde mehr oder weniger ein gewisser Glaube gelebt. Ganz in katholischer Tradition stehend wurde nie bezweifelt, dass es Gott und Jesus gibt und dass Jesus Gottes Sohn ist. Aber wirklich tief hatte sich nie jemand damit beschäftigt. Dementsprechend waren wir auch nur an Weihnachten und an solchen Feiertagen wie Taufen oder Hochzeiten in der Kirche zu finden.
Wirklich gläubig war ich daher nie, nicht als Kind und schon gar nicht als Jugendlicher.
Trotz Allem war ich immer anders als die anderen Kinder. Ich war immer etwas eigenbrötlerisch und zurückhaltend, weshalb ich auch nie viele Freunde hatte. Ich hatte nie den Mut, andere Menschen anzusprechen, und die anderen Kinder kümmerten sich nie großartig um mich.
In meiner Teenagerzeit wurde das allerdings schlimmer. Nach und nach wurde ich von meiner Umwelt regelrecht ausgegrenzt. Als ruhiger, stiller, zurückhaltender Mensch passte ich nicht in die laute, extrovertierte Welt der Jugendlichen, und schon bald wurde ich das Lieblingsopfer der typischen “Bullys”.
Eine Mobbing-Geschichte begann, die mir sehr zusetzen sollte.
Zuerst gab ich mir Mühe, im Rahmen meiner Möglichkeiten wie die Anderen zu sein – ich stylte mir die Haare, ging auf Parties und in die Disco, trank Alkohol (obwohl bis auf sehr wenige Ausnahmen nie bis in den Rausch). Gebracht hat es allerdings nichts, ich blieb weiter allein.
Irgendwann gab ich dann mir selbst an allem Möglichem die Schuld: dass andere (vermeintlich) nichts mit mir zu tun haben wollten, dass ich nicht wie die anderen bin, dass ich so allein bin, dass ich gemobbt wurde. An Allem war ich in meinen Augen selbst schuld. Sogar an Dingen, an denen ich gar nicht schuld sein konnte.
Jahrelang bestimmteen Angst und Depressionen mein Leben. Mein eigenes Bild von mir sah so aus: Ich kann nichts, keiner kann mich leiden. Unglückliches Verliebtsein, einerseits mit der Angst es zu gestehen, andererseits mit der Ablehnung, nagte dann noch zusätzlich an meinem Selbstbewusstsein. Immer wieder streuten sich sogar Selbstmordgedanken in mein Denken.
Ich habe damals gedacht, dass ich nie wieder aus dieser Situation, aus diesen Gefühlen und diesem Denken, herauskommen würde.
Dann kam ich durch Sunny (inzwischen meine Ehefrau) seit Langem wieder das erste Mal mit dem christlichen Glauben in Berührung. Sie war schon seit Langem Christ und hatte schon vor Jahren ihr leben Jesus übergeben, und irgendwann, als ich ihr mal wieder von meinen Problemen und Selbstvorwürfen erzählt habe, gab sie mir den Rat, doch einmal in der Bibel zu lesen und zu beten.
Meine Gedanken, dass ich allein sei, waren nach wie vor in meinem Kopf, als ich das erste Mal seit Jahren wieder die Bibel aufschlug. Und dann stieß ich auf folgenden Vers:
Gepriesen sei der Herr, der wunderbar an mir gehandelt und mir seine Güte erwiesen hat zur Zeit der Bedrängnis.
Ich aber dachte in meiner Angst: Ich bin aus deiner Nähe verstoßen. Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir um Hilfe rief.(Psalm 31:22f., Einheitsübersetzung)
Dieser Vers traf mich mitten in mein Herz. Hatte ich mich doch bisher allein und von Allem verlassen gefühlt, dass niemand mein Klagen hörte (ich habe es ja nie gesagt, trug es immer nur in meinem Herzen herum), so sagte mir dieser Vers, dass Gott mich eben doch hört und doch bei mir ist. Als ich dann das erste Mal seit Langem wieder betete, war ich so gerührt, dass ich weinen musste.
Ab da wollte ich mehr wissen über diesen Gott. Ich las in der Bibel und redete oft mit Sunny darüber. Irgendwann riet sie mir, eine Gemeinde zu suchen. Und so fuhr ich, nachdem ich eine Weile mit mir gerungen hatte, eines Sonntags zu einer Baptistengemeinde in Lingen.
Nach dem Gottesdienst – der ganz anders war als alles, was ich dahingehend bisher kannte – traf ich dort eine Arbeitskollegin von mir, die mich ein paar anderen Jugendlichen vorstellte. Robert, der Jugendleiter, lud mich dann ein, am darauffolgenden Mittwoch in die Jugendstunde zu kommen.
Und so ging ich hin. Fast jede Woche. Und fast jede Woche ging ich in den Gotteesdienst. Langsam aber sicher fing Gott an, in mir zu arbeiten.
Ich erfuhr, dass Gott mich so liebt wie ich bin, mit allen Fehlern.
Ich erfuhr, dass Jesus Christus am Kreuz gestorben ist, damit meine Schuld vergeben wird.
Ich erfuhr, dass alles, was ich tun musste, war, dieses Opfer anzunehmen.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
(Johannes 3:16, Einheitsübersetzung)
Für mich war es vorher unvorstellbar, dass ich geliebt werden könnte, und doch ist es so. Ich fing an, mich zu fragen, was ich tun musste, um diese Beziehung festzumachen.
Meine Bekehrung fand dann schließlich “in 2 Schritten” statt.
Es war an einem Sonntagmorgen Anfang Dezember 2006, als ein Evangelist namens John Das in unsere Gemeinde kam und predigte. Er redete davon, wie nah Gott ist und wie sehr er uns liebt. Als er dann dazu aufrief, dass alle, die ihr Leben mit Jesus leben wollen, nach vorne kommen oder die Hand heben sollen, hob ich die Hand – nach vorne zu gehen, wo jeder mich sieht, davor hatte ich Angst.
In der darauffolgenden Nacht hatte ich einen sehr echt wirkenden Traum:
Es war mir, als hörte ich Sunnys Stimme, so wie ich sie vom Telefon her kannte (wir hatten uns zu diesem Zeitpunkt bisher noch nie getroffen, aber seit Monaten miteinander telefoniert). Diese Stimme war klar und deutlich. Ich wusste, es war ein Traum und die Stimme war nicht echt – doch die Stimme redete beruhigend auf mich ein. Mit einem Mal spürte ich, wie etwas an meiner Bettdecke zog – ich erschrak und wurde schlagartig wach, um mich herum spürte ich eine dämonische Kälte. Total verängstigt schrieb ich Sunny eine SMS, daraufhin rief sie mich an und versuchte, mich zu beruhigen. Ich erzählte ihr, dass ich das Gefühl hatte, Satan wolle mich holen. Als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, war mir klar, wenn ich nicht mit Jesus lebe, dann wird er mich irgendwann wirklich in seiner Gewalt haben. Als ich dann mit meiner Frau betete, gab ich mein Leben Jesus hin.
Seit ich mein Leben mit Jesus lebe, hat sich viel geändert. Ich habe mehr Hoffnung und Lebensmut bekommen und bin ein offenerer Mensch geworden. Trotzdem weiß ich, dass ich noch lange kein perfekter Mensch bin und dass Gott mich noch sehr formen kann und will. Doch ich weiß, dass er nur das Bestee für mich will und dass ich bei ihm bestens aufgehoben bin.
Christival – gefährliche Veranstaltung?
01. Mai
Es gibt da etwas, das mir zur Zeit auf der Seele lastet und worüber ich mir erst einmal Luft machen muss. Denn zur Zeit findet in Bremen das sogenannte “Christival” statt. Unter dem Motto “Jesus bewegt” treffen sich dort Jugendliche aus ganz Deutschland, um gemeinsam Jesus Christus zu feiern und den Kontakt zu anderen Gläubigen zu suchen. Und aus diversen Richtungen gibt es Anfeindungen gegen dieses Festival.
